Prioritäten

Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig. Das war schon immer so, mit halben Sachen habe ich mich nie zufriedengegeben. Und manchmal muss man halt nachjustieren, wenn im Laufe der Zeit neue Anforderungen auftauchen. So ist es auch, wenn man als Selbständiger sein eigenes Unternehmen hat. Es geht jede Menge Zeit dafür ins Land, und irgendwann muss man anfangen, Prioritäten zu setzen.

Mein Rücken macht in letzter Zeit wieder Probleme, das kenne ich aber schon. Mit dem Rückensport habe ich auch schon wieder angefangen, damit bekomme ich das wieder in den Griff. Trotzdem muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel Zeit sitzend am Schreibtisch verbringe. Was die Menge für die PRAGMATiKER angeht, kann ich nicht viel verändern, die Firma hat halt ihre Anforderungen, die muss ich erfüllen. Will ich ja auch. Aber dann noch ein Hobby, für das man auch noch am Schreibtisch sitzt? Es war sicher keine einfache Entscheidung, aber am Ende des Tages ist klar: Zum Schreiben werde ich nicht mehr wirklich kommen. Also habe ich meine Buchprojekte alle beendet.

Ich musste halt Prioritäten setzen…

in Bewegung

die PRAGMATiKER

Viel ist in Bewegung gekommen, seit ich zuletzt einen Eintrag gemacht habe. Für die PRAGMATiKER bin ich seit dem 01.06. nicht mehr nur nebenberuflich, sondern endlich in Vollzeit tätig. Die Firma braucht viel Zeit und Aufmerksamkeit – das habe ich vorher gewusst, daher überrascht es mich nicht. Trotzdem ist das eine Umstellung für mich: Feierabend ist nicht mehr Feierabend. Es gibt immer wieder Bewerber, die nur nach 17.00 Uhr für ein Vorstellungsgespräch Zeit haben, und so lege ich oft noch eine „Extraschicht“ nach dem Abendessen ein und führe zum Beispiel Bewerbergespräche. Organisatorische Arbeiten mache ich auch gerne in den Abendstunden oder morgens, bevor die ersten Kunden erreichbar sind. Auch am Wochenende kann man schon mal eben eine Stunde dazwischenschieben.

Als Ausgleich sozusagen kann ich aber auch auf die Belange der Familie eingehen und Zeit aufbringen, wenn ich in einem Angestelltenverhältnis nicht verfügbar gewesen wäre. Diese Flexibilität genieße ich, denn sie macht auch für die Familie vieles leichter.

Seit den Sommerferien geht es auch mit dem Reisen wieder los: Kundentermine fahren, um Neukunden kennenzulernen, Bewerbertermine (hier in der Region) und natürlich Mitarbeitervorstellungen beim Kunden. Die weiteste Vorstellung, die ich bisher mit die PRAGMATiKER hatte, war in der Region Karlsruhe. Aktuell versuche ich, hier in der Region weitere Kundenkreise zu erschließen, damit nicht immer so viel Zeit beim Fahren auf der Strecke bleibt – trotz des Firmenwagens, den ich günstig erwerben konnte.

Seit letzte Woche habe ich einen weißen Renault Scenic IV auf dem Hof stehen. Mit dem Twingo kommt man selbstverständlich auch an, aber vor allem so weite Fahren wie Karlsruhe (oder in Kürze: Raum Bremen!) sind mit dem Twingo anstrengend. Den Scenic zu besorgen (Tageszulassung, mittlere Ausstattung) war eine pragmatische Entscheidung. Mit dem neuen Wagen habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr, einen Bewerber mehr als 20 Kilometer mitzunehmen. So kommen jetzt auch die PRAGMATiKER in Bewegung!

Kreatives

Leider hat sich die Bewegung nicht auch auf das Kreative übertragen. Mir fehlt leider schlicht die Zeit, denn wenn ich nicht pragmatisch bin, dann bin ich für die Familie da oder bin draußen unterwegs. Mein Rücken macht mir in der letzten Zeit wieder Probleme (selber Schuld, ich habe mich verhoben) und es wird noch eine Weile dauern, bis ich das wieder in den Griff bekommen habe.

Restzeit geht auf den Endspurt zu. Ich habe nur noch zwei oder drei Kapitel zu schreiben, dann ist das Buch im Rohtext fertig.

Bei Armatin folge ich für „Werthon“ einem neuen Ansatz und mache da, wenn ich draußen unterwegs bin, erste Konzepte im Kopf. Ich folge der Spur von Avid Perethon aus der Sicht seines allerersten Lehrlings. Nebenbei stricke ich noch an den physikalischen Konzepten, die ich erst 4000 Jahre später wieder brauchen werde. Der Dimensionalismus nimmt aber immer mehr Formen an und bildet bald ein komplettes physikalisches Weltbild.

was sonst noch in Bewegung ist…

Urlaub gibt’s dieses Jahr keinen. Wir werden als Familie noch ein paar Tagestouren machen, einen Tag nehme ich mir noch für eine Wanderung raus – den ersten richtigen Urlaub gibt’s dann nächstes Jahr. Wenn hoffentlich viele geimpft sind! Irgendwann müssen wir ja mal aus dem Krisenmodus wieder raus.

Zeitplan für Restzeit

Heute Morgen habe ich an meinem Projekt „Restzeit“ weitergearbeitet und auch einen Zeitplan für die Fertigstellung aufgestellt. Ich komme wieder gut voran und habe neue Ideen, die sich in das Gesamtkonzept gut mit einfügen. Bis zum 30. Mai möchte ich die Rohtextphase abgeschlossen haben, was bedeutet, dass ich ab sofort jeden Tag daran arbeiten müsste.

Im Gegensatz zu den Geschichten aus dem ARMATIN-Universum habe ich bei Restzeit nur einen groben Plan von der Handlung entworfen, der viel Platz für Spontanität lässt. Auf diese Weise kann ich die Geschichte beim Schreiben einfach „laufen lassen“ und sehe dann, wohin sie mich führt. Skurrile Personen habe ich dabei schon gefunden, mein Neuester Character ist ein Doktor Karlsberg – wie das Bier, nur mit mehr Alkohol (Das sagt man über ihn zumindest im Schwesternzimmer). Er ist Internist und sieht aus wie der letzte Zottel, hat aber wache und durchdringende Augen und ist einer der freundlicheren Ärzte auf der Station. Er wird für Alex der Partner sein, wenn es um seine Versuche geht, als Krankenpfleger Patienten vor dem Tod zu retten.

Die Arbeit an Restzeit macht mir gerade viel Spaß, und auch, wenn ich dabei wieder am Computer sitze, ist es doch ein guter Ausgleich für die hochkonzentrierte Arbeit an meiner eigenen Firma. Macht auch Spaß, ist aber viel anstrengender!

In diesem Sinne: Die Restzeit für „Restzeit“ läuft!

Frohe Ostern!

Ostern steht vor der Tür. Bei uns ins Form von Blauregen, an dem wir Eier hängen haben. Die Tulpen bereiten sich auf ihren Einsatz vor und vor uns liegen die Feiertage.

zu Ostern: Der Agape-Gottesdienst am 04.04.21 um 18.00 Uhr im Livestream

Gottesdienste

Meine Familie und ich bereiten uns gerade auch auf unsere Einsätze vor: Meine Frau hat zwei bis drei Gottesdienste zu besingen und zu bespielen (je nach Corona-Lage), ich selbst mache bei ein bis zwei Gottesdiensten die Tontechnik. Besonders freuen wir uns dieses Jahr auf den Agape-Gottesdienst am Ostersonntag Abend um 18.00 Uhr. Der Gottesdienst ist eine Lobpreiszeit, sehr von Musik getragen und einer kompletten Band. Es ist der zweite Gottesdienst dieser Art, in dem ich die Technik mache. Ich finde es herausfordernd, aber es macht jede Menge Spaß. Falls jemand reinhören will: Hier ist der Link zum YouTube-Konto der Gemeinde in Gummersbach. Viel Spaß!

Leider werde ich über Ostern wohl nicht zum Schreiben kommen. Passend zur Geschichte „Restzeit“ habe ich noch eine Idee zu einer Horror-Geschichte gehabt. Die Erfahrungen meiner Bestatter-Karriere wollen wohl auch irgendwie verarbeitet werden…

Was liegt sonst noch an?

Einiges! Da ich in der Gründungsphase der Firma sonst nicht mehr dazu kommen werde, setze ich mich an die Steuer. Dann werde ich für die Firma die Verknüpfung zwischen meiner Webseite und den Konten auf Facebook, Twitter, XING und LinkedIn optimieren. Ich habe bereits zwei Stellenausschreibungen offen, die werden am Wochenende durch zwei weitere ergänzt und bei XING veröffentlicht. Da ich noch nicht auf den Talent Manager zugreifen kann (aktuell noch zu teuer für mich), habe ich viel Handarbeit zu erledigen, um potenzielle Mitarbeiter zu finden. Ich bin aber zuversichtlich, da in der nächsten Woche neben der ganzen Ämterrennerei (zum Teil virtuell) die Leute zu finden, die ich brauche. Und in der Woche drauf geht es ja auch mit der Schule für die Kinder weiter…

und trotzdem…

Auch, wenn es gerade hektisch ist. Auch, wenn wir uns coronabedingt zur Zeit nicht mit unseren Familien treffen können: Ich wünsche Euch allen doch eine ruhige und gesegnete Osterzeit!

Webseite bauen

Eine Webseite bauen ist auch eine Form von kreativer Arbeit. Mir macht es Spaß, Texte zu schreiben und die Firma vorzustellen. Dabei kann ich gleich zwei Aufgaben auf einmal erledigen: Ich habe den Kern des Unternehmens bestimmt, was ich für meinen Business-Plan benötige, gleichzeitig habe ich eine Vorstellung auf der Webseite hinterlegt.

Auch Grafikarbeiten machen Spaß. Ich mag es, Grafiken so anzupassen, dass sie auf jeder Anzeigegröße vernünftig aussehen. Hier, in meinem „eigenen“ Blog, habe ich das bisher vernachlässigt. Sollte ich vielleicht noch nachholen.

Webseite Screenshot vom 22.03.: Noch sind die PRAGMATiKER nicht öffentlich.

Viel weniger Spaß und trotzdem wichtig ist der rechtliche Aspekt. Ich versuche immer, alle Dienste so datenarm wie möglich darzustellen. Kein Google Ads, keine Facebook-Integration (außer einem Link dahin), keine Werbung und keine Tracker auf der Webseite. Das gilt auch für Armatin. Trotzdem braucht es bei mir natürlich auch ein Impressum und eine Datenschutzerklärung auf der Seite. Und eine Cookie-Warnung. Habe ich heute alles erledigt.

„Nebenbei“ wird mir die Arbeit mit, an und in der neuen Firma immer klarer und präsenter. Ich definiere für mich, was ich gerne tun will und was nicht. Oft denke ich dabei an meine vergangenen Chefs zurück. Bei allen finde ich gute Eigenschaften, die ich gerne für mich übernehmen und adaptieren möchte. Ich finde aber auch bei allen Eigenschaften, die ich ganz sicherlich nicht haben will. Was letztendlich Bestand haben wird, das sehen wir wahrscheinlich erst in 2-3 Jahren, wenn die Firma nicht nur laufen gelernt hat, sondern schon die erste Strecke gemacht hat.

Die Entscheidung ist gefallen

Gestern fand ein erstes Kennenlerngespräch mit einem Gründungscoach statt und er konnte mir gleich auch meine größte Sorge nach der Versorgung der Familie nehmen. Das funktioniert also. Aber die Frage war noch, ob ich es wirklich machen sollte? Schwere Entscheidung!

Bei nicht optimalem Wetter habe ich mich heute trotzdem auf den Weg gemacht, denn so eine wichtige Entscheidung treffe ich nie alleine. Als gläubiger Christ hole ich mir immer die Bestätigung von Gott ab, ob ich einen Weg wirklich gehen soll. In der Vergangenheit hat mich das schon weit gebracht und ich habe immer wieder gemerkt, dass Gott auch anstrengende Strecken zu einem guten Ziel bringt.

Entscheidung: Welchen Weg soll ich gehen?

Es gab für mich zwei Wege: Entweder darauf vertrauen, dass Gott mir eine Stelle zeigt, bei der ich mich einbringen soll, also eine angestellte Beschäftigung. Je länger ich über dieses Szenario nachdachte, desto weniger konnte ich es mir wirklich noch vorstellen. Die Alternative, die Selbständigkeit, vereinte in meinen Gedanken die Freiheit, endlich wieder da zu tun, was ich gerne mache verbunden mit der Nutzung aller meiner Talente. Ich will wieder Menschen helfen! Ich will wieder die passenden Partner zusammenbringen! Und als ich die Liedzeile „Gott lässt keinen los, der sich fallen lässt, in seine starke Hand“ wie aus dem nichts im Ohr hatte, war der Weg für mich klar. Ich mache mich also selbständig! Ich danke Gott, dass er dieses Wagnis mit mir eingehen will und freue mich sehr, dass meine ganze Familie dahinter steht!

In den nächsten Tagen werde ich dafür alles in die Wege leiten. Meine neue Arbeit fängt jetzt an!

Pragmatisch

Gestern hatte ich das Gespräch mit der Arbeitsagentur, die mich pragmatisch unterstützen wollen: Ich bekomme die Gründungsförderung, wenn ich in der Zwischenzeit aber eine Stelle annehme, muss ich nichts zurückzahlen. Das ist erst mal gut!

Ich habe mich in den letzten Tagen schon sehr mit dem Gedanken der Selbständigkeit beschäftigt und wesentliche Infos zusammengeholt. Dann habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Art von Firma ich eigentlich gründen würde: Einen Ingenieurdienstleister, aber mit einigen Extras.

Für mich ist graphisches Arbeiten immer ein guter Aufhänger für die Entwicklung von Ideen. Das war bei Armatin schon immer so, das hilft mir auch bei meiner Geschäftsidee. Als Markenkern wähle ich den mir eigenen Pragmatismus, also habe ich mich im Netz umgesehen und die Domain www.die-pragmatiker.de gesichert. Warum der Plural? Meine Mitarbeiter werden auch Pragmatiker sein. Dann ging es an ein Logo, dass simple und wiedererkennbar sein sollte. Das ist dabei rausgekommen:

pragmatisch, schlicht, wiedererkennbar: Das Logo für die PRAGMATiKER

Schnell noch einen Twitter-Account gesichert und eine Facebook-Seite vorbereitet. Am Dienstag habe ich das Gespräch mit einem Gründungscoach, erst einmal zum Kennenlernen. Und danach will ich entscheiden, ob ich mich weiter mit Firmen in einem Bewerbungsprozess auseinandersetzen will oder ob ich versuche, meine Prozesse in Zukunft selbst zu gestalten. Ganz pragmatisch natürlich…

Alternativen

Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Freund, den ich schon lange kenne uns schätze. Wir haben uns über vieles Unterhalten, unter Anderem auch über das Thema Arbeitssuche. Er sagte mir, dass er aktuell auch nach etwas Neuem sucht und in die Selbständigkeit gehen wird. Konkrete Ideen hatte er dafür schon.

Ich bin in der Nacht und am nächsten Tag ins Grübeln gekommen. Ob eine Selbständigkeit auch bei mir funktionieren würde? Bisher hat mich immer der Gedanke an die Familie dabei gebremst. Als Alleinverdiener benötige ich halt ein regelmäßiges, gesichertes Einkommen.
Auf der anderen Seite würde es mir sicherlich viel Spaß machen, auf eigene Rechnung zu arbeiten. Wieder im Personalsektor zu arbeiten und sowohl Menschen wie auch Unternehmen helfen zu können. Mich auf meine Stärken besinnen: Pragmatismus und Menschlichkeit sowie nachhaltiges Arbeiten. Das waren schon bei den beiden Diensteistern meine Grundsätze. Leider bin ich oft am Unternehmensrahmen gescheitert und musste daher auch Entscheidungen durchdrücken, die ich eigentlich nicht verantworten wollte. Das wäre in der Selbständigkeit anders.

Ich habe mit Gabi gesprochen. Sie traut es mir zu. Eigentlich ich auch, aber wie kann ich die Familie absichern? Ich habe einen Termin mit der Arbeitsagentur vereinbart.

Bewerbungsprozess

Die Bewerbungen laufen und ich habe schon mit Firmen über ein paar interessante Aufgaben gesprochen. Mir ist aufgefallen, dass der Bewerbungsprozess immer komplizierter wird: Neben dem ganzen formalrechtlichen Kram wie Zustimmung der Datenverarbeitung (lästig, aber notwendig) gibt es erst einmal ein Heer von Recruitern, die über die eigentliche Arbeitsstelle aber oft nichts aussagen können. Erst, wenn man diese überzeugt hat, spricht man mit jemandem, der einem fundiert etwas zur Stellenausschreibung sagen kann. Das ist meiner Meinung nach ineffizient, denn wenn sich dann herausstellt, dass die Stelle auch aus meiner Sicht nicht passt, hätte sich auch der Recruiter die Arbeit sparen können.

Schön ist, dass die größeren Firmen mittlerweile alle ein gutes zeitliches Management haben und auf jeden Fall eine Rückmeldung geben. Das hätte ich mir bei den Ingenieurdienstleistern, bei denen ich gearbeitet habe, oft auch verbindlich gewünscht. Aber wenn ich es nicht selbst gemacht habe, bekamen meine Kandidaten keine zeitnahe Rückmeldung.

ein Bespiel für einen Bewerbungsprozess in Corona-Zeiten

Auch die Menge der Gespräche hat sich verändert. Bei einem Softwareunternehmen in Köln, bei dem ich mich als Key Accounter beworben hatte, sah der Bewerbungsprozess so aus: Erste Kontaktanfrage in die Personalabteilung für Rückfragen zur Stelle. Da habe ich aber nur erfahren, dass ich meine Unterlagen über ein Portal einstellen muss. Dann eine Woche später das erste Telefonat mit dem zuständigen Personaler für eine Terminvereinbarung. In diesem Telefonat konnte ich dann einen Teil meiner Fragen klären. Es folgte das erste offizielle Vorstellungsgespräch per Videokonferenz. Danach gab es einen psychologischen Test, woraufhin eine Videokonferenz mit der Geschäftsführung gemacht wurde.

Sind wir jetzt am Ziel? Nein! Als nächster Schritt wurde ein von mir benannter Referent befragt, mit dem ich Jahre zusammengearbeitet hatte. Danach sollte es dann ein Gespräch mit den zukünftigen Kollegen geben, worauf dann die Gehalts- und Vertragsverhandlungen beginnen sollten.

Sicher, da man sich nicht treffen sollte, ist es schwieriger geworden. Aber ehrlich, hier soll doch kein neuer Papst gewählt werden, es geht „nur“ um eine Arbeitsstelle. Und ehrlicherweise hat man Probezeiten und Kündigungsfristen. Ob eine Zusammenarbeit funktioniert, sieht man ohnehin erst wirklich im laufenden Betrieb. Richtig?

Warum nicht pragmatisch?

Ich wünsche mir an der Stelle einen deutlich pragmatischeren Umgang mit Bewerbern. Sicher, es gibt Stellen in Vertrauenspositionen, da ist es notwendig, so viel Aufwand zu betreiben. Aber bei allem Anderen braucht es aus meiner Sicht einfach jemanden, der die Stelle und das Unternehmen gut kennt und eine gewisse Menschenkenntnis hat, um schnell und effizient vorsortieren und dann final auswählen zu können. So zumindest habe ich das bei den Dienstleistern immer gemacht.

plötzlich arbeitssuchend

Zum Ende der Probezeit die Kündigung bekommen und plötzlich wieder arbeitssuchend sein – das mach Freude! Schade, dass es so endet, aber wenn coronabedingt Kosten gespart werden müssen, dann ist ein Vertriebsleiter zu teuer. Kann ich nachvollziehen. Vielleicht finden meine Konzepte also später oder an anderer Stelle eine neue Verwendung.

Also weiter im Text: Bewerbungsunterlagen aktualisieren, Zeugnis anfordern, Kontakt mit der Arbeitsagentur aufnehmen, die letzten Bewerbungsläufe wieder in Schwung bringen und ganz pragmatisch nach neuen Möglichkeiten suchen.

Heute gibt es mal kein Foto.