Ein neuer Job – Leben im Homeoffice

Jetzt bin ich also auch im Homeoffice! Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass ich eine neue Stelle angetreten habe. Ich arbeite jetzt als Leiter im Vertrieb für ein Sicherheitsunternehmen im Ruhrgebiet. Damit ich nicht jeden Tag dort hin muss, arbeite ich von zu Hause aus. Im Büro vor Ort gäbe es ohnehin keinen regulären Platz und Corona tut sein Übriges: In der Zentrale sind nur noch die nötigsten Mitarbeiter, auch die Einarbeitung findet digital und telefonisch statt. Das ist für mich eine riesige Umstellung, da ich bisher eigentlich immer nur außerhalb gearbeitet habe – wenn man mal die Zeiten vernachlässigt, wo ich Anfang des Jahres mit gebrochener Hand und im Corona-Lockdown des Frühjahrs teilweise von zu Hause gearbeitet habe.

Jetzt sitze ich also mit zwei Computern hier. Es gelingt mir ganz gut, mich nicht vom Rest der Familie ablenken zu lassen und meine Arbeitszeiten einzuhalten. Was ich als erstes noch lernen musste, war der Umgang mit dem Headset. Ich habe mir selbst noch ein neues gekauft, denn das Gebändele mit dem Kabelheadset war nichts. Neben der kurzen Einarbeitung in meine neue Bürotechnik habe ich mich auch thematisch in die Sicherheitsbranche einarbeiten müssen. Zum Glück bin ich es aus meiner Zeit als Ingenieurdienstleister gewohnt, mich zügig und systematisch mit neuen Themen auseinander zu setzen. Mein Chef war erstaunt, wie schnell ich mit den Begriffen der Branche etwas anfangen konnte.

Was mache ich denn den ganzen Tag? Ein Teil meiner Aufgabe ist es, mit Kunden direkt zu sprechen, das Unternehmen bekannt zu machen und möglichst Aufträge zu generieren. Ein weiterer Teil ist, eine Struktur für den Vertrieb zu entwerfen, um ihn für die Zukunft fit zu machen. Der zweite Teil ist anspruchsvoll – vor allem, weil ich so weit von allem weg sitze und auch nicht jederzeit mit dem Chef Gedanken austauschen kann. Aber das wird schon noch!

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