in Bewegung

die PRAGMATiKER

Viel ist in Bewegung gekommen, seit ich zuletzt einen Eintrag gemacht habe. Für die PRAGMATiKER bin ich seit dem 01.06. nicht mehr nur nebenberuflich, sondern endlich in Vollzeit tätig. Die Firma braucht viel Zeit und Aufmerksamkeit – das habe ich vorher gewusst, daher überrascht es mich nicht. Trotzdem ist das eine Umstellung für mich: Feierabend ist nicht mehr Feierabend. Es gibt immer wieder Bewerber, die nur nach 17.00 Uhr für ein Vorstellungsgespräch Zeit haben, und so lege ich oft noch eine „Extraschicht“ nach dem Abendessen ein und führe zum Beispiel Bewerbergespräche. Organisatorische Arbeiten mache ich auch gerne in den Abendstunden oder morgens, bevor die ersten Kunden erreichbar sind. Auch am Wochenende kann man schon mal eben eine Stunde dazwischenschieben.

Als Ausgleich sozusagen kann ich aber auch auf die Belange der Familie eingehen und Zeit aufbringen, wenn ich in einem Angestelltenverhältnis nicht verfügbar gewesen wäre. Diese Flexibilität genieße ich, denn sie macht auch für die Familie vieles leichter.

Seit den Sommerferien geht es auch mit dem Reisen wieder los: Kundentermine fahren, um Neukunden kennenzulernen, Bewerbertermine (hier in der Region) und natürlich Mitarbeitervorstellungen beim Kunden. Die weiteste Vorstellung, die ich bisher mit die PRAGMATiKER hatte, war in der Region Karlsruhe. Aktuell versuche ich, hier in der Region weitere Kundenkreise zu erschließen, damit nicht immer so viel Zeit beim Fahren auf der Strecke bleibt – trotz des Firmenwagens, den ich günstig erwerben konnte.

Seit letzte Woche habe ich einen weißen Renault Scenic IV auf dem Hof stehen. Mit dem Twingo kommt man selbstverständlich auch an, aber vor allem so weite Fahren wie Karlsruhe (oder in Kürze: Raum Bremen!) sind mit dem Twingo anstrengend. Den Scenic zu besorgen (Tageszulassung, mittlere Ausstattung) war eine pragmatische Entscheidung. Mit dem neuen Wagen habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr, einen Bewerber mehr als 20 Kilometer mitzunehmen. So kommen jetzt auch die PRAGMATiKER in Bewegung!

Kreatives

Leider hat sich die Bewegung nicht auch auf das Kreative übertragen. Mir fehlt leider schlicht die Zeit, denn wenn ich nicht pragmatisch bin, dann bin ich für die Familie da oder bin draußen unterwegs. Mein Rücken macht mir in der letzten Zeit wieder Probleme (selber Schuld, ich habe mich verhoben) und es wird noch eine Weile dauern, bis ich das wieder in den Griff bekommen habe.

Restzeit geht auf den Endspurt zu. Ich habe nur noch zwei oder drei Kapitel zu schreiben, dann ist das Buch im Rohtext fertig.

Bei Armatin folge ich für „Werthon“ einem neuen Ansatz und mache da, wenn ich draußen unterwegs bin, erste Konzepte im Kopf. Ich folge der Spur von Avid Perethon aus der Sicht seines allerersten Lehrlings. Nebenbei stricke ich noch an den physikalischen Konzepten, die ich erst 4000 Jahre später wieder brauchen werde. Der Dimensionalismus nimmt aber immer mehr Formen an und bildet bald ein komplettes physikalisches Weltbild.

was sonst noch in Bewegung ist…

Urlaub gibt’s dieses Jahr keinen. Wir werden als Familie noch ein paar Tagestouren machen, einen Tag nehme ich mir noch für eine Wanderung raus – den ersten richtigen Urlaub gibt’s dann nächstes Jahr. Wenn hoffentlich viele geimpft sind! Irgendwann müssen wir ja mal aus dem Krisenmodus wieder raus.

Kommentare sind geschlossen.