Neujahrswanderung 2021

Was für ein Jahr! 2020 ist um und es wird wahrscheinlich keiner vermissen. Seit meiner letzten Neujahrswanderung ist viel passiert. War ich letztes Jahr zum Beginn des Januars noch im Mediteranea in Bergisch Gladbach gewesen und habe dort mein Jahresmotto gefunden, bin ich dieses Jahr wieder traditionell gewandert. Mein Weg führte mich von zu Hause an die Neyetalsperre, die ich noch nicht kannte.

Ich will jetzt nicht wiederholen, was im letzten Jahr in der Welt so passiert ist. Statt dessen freue ich mich, dass es dieses Jahr eigentlich nur besser werden kann. Obwohl, letztes Jahr war für uns eigentlich gar nicht so schlecht.

Blöd war, dass ich mir die Hand gebrochen hatte. Man soll halt nicht beim Heimwerken die Treppe runterfallen. Vor allem nicht mit einer Leiter… Dann kam die Kurzarbeit, später die Kündigung beim Ingenieurdienstleister, die im ersten Moment wirklich geschmerzt hat. Die Arbeit da hat mir nämlich viel Spaß gemacht und die Kunden und Mitarbeiter fehlen mir jetzt schon.

Aber wir haben auf der Plusseite auch jede Menge gute Erfahrungen gemacht. Für uns war der Lockdown gut, wir konnten als Familie näher zusammenwachsen. Geholfen hat dabei aber auch, dass wir ein großes Haus haben, in dem jeder sein eigenes Reich hat. Homeschooling funktioniert bei uns, da wir mit pragmatischen Ansätzen drangehen. Die Suche nach einer neuen Stelle und schließlich die Stelle als Vertriebsleiter haben mich dazu gebracht, wieder viel zu lernen, mich selbst zu hinterfragen und mir über ein paar Dinge klar zu werden.

Auf der Neujahrswanderung habe ich meine ganz persönlichen Weichen für das kommende Jahr gestellt. Ich möchte in meinem Tun den Beratungscharakter weiter nach vorne stellen. Als Vertriebsleiter habe ich je nicht nur Vertriebsaufgaben, sondern auch Leitungs- und damit Gestaltungsfunktion. Die möchte ich gerne weiter ausbauen. Ich bin aufgrund der Erfahrung, die ich in den letzten 15 Jahren gesammelt habe, nicht nur in der Lage, technische Zusammenhänge zu erkennen, sondern auch kaufmännische. Mit meiner pragmatischen Art sehe ich in Unternehmen oft Dinge, für die andere schon betriebsblind geworden sind.

Kreativ werde ich mich auf Restzeit konzentrieren. Für Armatin habe ich zwar gute Ansätze, aber ich brauche da mehr Zeit, als ich gerade habe. Und das Projekt läuft mir ja nicht davon.

Ich binng gespannt, wohin mich dieses Jahr bringt. Und wohin meine nächste Neujahrswanderung gehen wird. Ich hoffe, doch, dass ich wieder in die Sauna kann!

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