Restzeit – mein neues Projekt

Schon seit einigen Jahren trage ich mich mit dem Gedanken, diese Geschichte zu schreiben, jetzt habe ich endlich angefangen: Mit „Restzeit“ verlasse ich das erste Mal den Bereich der Science-Fiction und begebe mich vom Setting in die aktuelle Zeit.

Restzeit abgelaufen: Hier kann auch Alex nichts mehr sehen.

Grundgedanke ist: Was wäre, wenn man sehen könnte, wie lange jemand noch zu leben hat? Auf die Sekunde genau? Könnte man diese Zeitspanne eventuell verändern? Verhindern, dass jemand stirbt?

In der Geschichte folgen wir einem Krankenpfleger aus dem Hospital in einer großen deutschen Stadt, der diese Fähigkeit erlangt hat. Ist es Fluch oder Segen? Das muss Alex Emmerling für sich klären, während ihm niemand glaubt, dass er die Restzeit des Lebens bis zum Tod vorhersagen kann.

Bei der Geschichte interessieren mich zwei Aspekte besonders: Gibt es Schicksal und kann man es ändern? Abgeleitet daraus untersuche ich den den physikalische Gedanke der Veränderlichkeit der Zeit. Der andere Aspekt ist der psychologische: Wie verhält sich ein Mensch, der mit dem nahen Tod anderer oder sogar seinem eigenen Tod konfrontiert wird? Wie verhält sich jemand unter dem Aspekt der Veränderlichkeit (oder dem Fehlen eben dieser) der Zeit?

Für Restzeit nutze ich das erst Mal von Anfang an das Programm Papyrus Autor. Aktuell habe ich bereits 2 Kapitel geschrieben und arbeite mich im Gegensatz zu meiner Arbeit an Armatin linear durch die Geschichte. Ich habe also kein genaues Konzept, sondern lasse mich zusammen mit Alex davon überraschen, was als nächstes passiert. Immer mit dem Ziel der letzten Szene vor Augen. Über das endgültige Format und dem Vertriebsweg habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aktuell nutze ich einfach den Spaß am Schreiben, um die Geschichte voranzubringen.

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